09 Nov 2018

Ort:               Ellington Hotel Berlin
Zeitraum:   
13. – 14. November 2018

Eine steigende Regelungsdichte und wachsende Haftungs- und Reputationsrisiken stellen Unternehmen und deren Compliance-Manager, gerade in Zeiten der Digitalisierung, vor immer größere Herausforderungen.

Wie die Digitalisierung alles verändert und auch das Compliance Management auf den Kopf stellt ist das Thema des diesjährigen Bundeskongress Compliance 2018 in Berlin.

Auch wir sind uns dieser Dynamik bewusst und bieten mit der Enterprise Compliance Software von WeSustain Unternehmen die Möglichkeit die Digitalisierung als Chance für ein effektiveres und kosteneffizienteres Compliance Management zu nutzen.

An unserem Stand bieten wir umfassende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten unserer Softwarelösungen für professionelles Compliance Management.

18 Okt 2018

Mit dem EU-geförderten Projekt “EHS-BAI” forscht WeSustain gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück seit Februar 2018 daran, wie man künstliche Intelligenz (KI) für ein effektives Compliance-Management in Unternehmen einsetzen kann. Die These: Abhilfe im Regularien-Dschungel durch Automatisierung schaffen und so manuellen Aufwand und Risiken reduzieren.

Ob Normen, Gesetze oder Verordnungen, Unternehmen sind einer immer höheren Regulariendichte ausgesetzt. Nach dem Vorsorgeprinzip sollen Regularien im Bereich Datenschutz, Anlagenbetrieb sowie Umwelt, Gesundheit und Arbeitssicherheit Unternehmen einen klaren Rahmen und damit Orientierung geben. Gleichzeitig bringt die gestiegene Regularienkomplexität erhebliche Unsicherheiten und Risiken mit sich, sodass viele Betriebe ihr Compliance-Management an Experten outsourcen, um so ihre licence-to-operate zu sichern. Dies ist zumeist kosten- und zeitintensiv.

Mit dem Projekt “EHS-BAI(= engl. Environment, Health & Safety based on artificial intelligence) forschen WeSustain und die Hochschule Osnabrück gemeinsam an der Frage, ob künstliche Intelligenz bei der Beurteilung von EHS-Regularien beim Betrieb von Anlagen den manuellen Aufwand und die Verarbeitungszeiten reduzieren kann. Ziel des Projektes ist es, mit künstlicher Intelligenz künftig individuell – je nach Unternehmenskontext – EHS-Regularien mit höchster gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Relevanz definieren und konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz kann so Unternehmen künftig dabei unterstützen, ihr Compliance-Management effizienter zu gestalten.

“Wir freuen uns, dass wir mit der Hochschule Osnabrück an einem so innovativen und zukunftsträchtigen Thema, wie dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Bereich „Umwelt, Gesundheit, Arbeitssicherheit“ forschen können. Zusammen mit einem industriellen Mittelständler und einem Prüfungspartner, bündeln wir von Anfang an die relevanten Stakeholder, um Anforderungen aus der Unternehmenspraxis abbilden zu können. Unser Ziel ist es, den Unternehmen eine zeiteffiziente Orientierung und Rechtssicherheit im EHS-Regularien-Dschungel zu geben”, erklärt Daniel Süpke, CTO & Geschäftsführer bei WeSustain.

 

Mehr zum Forschungsprojekt erfahren Sie auf der Seite der Hochschule Osnabrück unter “EU-gefördert” und “EHS-BAI”: www.hs-osnabrueck.de/de/mkt/forschung-und-labore/

Mehr zu unserer Softwarelösung und eine individuelle Demo finden Sie unter https://www.wesustain.com/compliance

Ansprechpartner                         
WeSustain GmbH
Dr. Daniel Süpke
CTO/Geschäftsführer WeSustain GmbH
info@wesustain.com

Ansprechpartner
Hochschule Osnabrück
Prof. Dr. Ralf Buschermöhle
Fakultät Management, Kultur & Technik
r.buschermoehle@hsosnabrueck.de

27 Sep 2018

WeLookBeyond

(Fotocredit: „Belt and Road Initiative“ (BRI))

Am 11. September 2018 hat die Geschäftsführung von WeSustain – auf Einladung seines Investors VNT – in China an einem Seminar im Rahmen der neuen Seidenstraßeninitiative Chinas – die sogenannte „Belt and Road Initiative“ – teilgenommen. Ein Forum im Zeichen der interkontinentalen Zusammenarbeit für mehr Umwelttechnologien.

 Im Fokus des Seminars stand der Austausch rund um chinesisch-finnische Kooperationsprojekte, vor allem aus dem Bereich der Umwelttechnologien. Neben weiteren Portfoliounternehmen der finnischen Risikogesellschaft VNT, die in Skandinavien und im deutsprachigen Raum tätig ist, und weiteren Experten, kamen hochkarätige Partei- und Staatsführer Chinas für den chinesisch-finnischen Dialog zusammen. Aus der Tradition heraus, pflegen Vertreter beider Länder einen engen Austausch. Für China ist Finnland vor allem aufgrund seines Technologievorsprungs in der industriellen Vernetzung, der Schiffs- und Meerestechnik sowie in der Förderung sauberer Energien und dem Umweltschutz ein wichtiger Sparringspartner, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit in diesen Feldern zu verbessern.

Während des Seminars haben sich Unternehmen, Experten und Regierungsvertreter darauf geeinigt, weiter in die strategische Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative “Belt and Road Initiative” zu investieren und gemeinsam die Umwelttechnologie-Industrie zu fördern und weiterzuentwickeln. WeSustain hat z.B. Vereinbarungen erzielen können, um auch in China seine Software-Lösungen für ein professionelles Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement zu platzieren.

04 Sep 2018

Was sich wie ein moderner neue Hashtag für Twitter oder der neuste Trend nach dem Blockchain-Hype in der IT-Welt anhört, ist ein Begriff, der immer mehr zu einem zentralen Management-Begriff avanciert: BHAG. Was er mit der Kommunikation von Unternehmenszielen zu tun hat und wie BHAGs Ihnen im Auswahlprozess Ihrer Software eine Stütze sein können.

von Marie-Lucie Linde

Wenn Unternehmen heute über ihre unternehmerische Verantwortung berichten, dann ist dies bei vielen durch Bescheidenheit und Demut geprägt. Bemühungen und bereits erzielte Erfolge werden zwar gefeiert und stolz nach außen getragen, doch die Zukunftsherausforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit scheinen zu groß und zu komplex im Angesicht der Wirkmöglichkeiten des eigenen Unternehmens, als dass man sich zu wagemutige Ziele zu setzen traut. Zu schnell käme zudem der Verdacht des Greenwashings auf. Schließen sich somit aufrichtiges Unternehmensengagement und Wagemut in der Kommunikation über gesetzte Ziele aus?


Alles andere als Understatement

Der amerikanische Autor und Management-Experte James C. Collins ist der festen Überzeugung: Nein! Für ihn steht visionäres Denken und Handeln von Unternehmen als Erfolgsfaktor ganz oben auf der Liste, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Und er geht noch einen Schritt weiter: Für ihn muss die Kommunikation dieser visionären Unternehmensziele geradewegs wagemutig sein. Er empfiehlt Unternehmen deswegen das Formulieren von sogenannten BHAGs für ihre langfristigen Unternehmensziele. BHAG steht für big hairy audacious goal.

Ein big hairy audacious goal ist dabei bewusst alles andere als eine Form des Understatements. Es soll – wie der Name schon vermuten lässt – regelrecht dreist daher kommen, sodass Außenstehende das Ziel als höchst fragwürdig empfinden können. Gleichzeitig ist für die MitarbeiterInnen ein als big hairy audacious goal formuliertes Unternehmensziel niemals so abwegig, als das man es nicht doch durch außerordentliche Anstrengungen und Fortschritt irgendwie erfüllen könnte.

Soweit die Theorie. In der Praxis haben einige der großen Global-Player bereits einen BHAG formuliert und als mutiges Business Statement nach außen getragen. Hier einige Beispiele:

  • “A computer on every desk and in every home.” (Microsoft)
  • “By 2020 no one should be killed or seriously injured in a new Volvo.” (Volvo)
  • Organize the world’s information and make it universally accessible and useful.” (Google)
  • “Connect the World” (Facebook)


BHAG als Leitstern am Firmen-Firmament

In einer immer schnelllebiger werdenden Welt, wo alles dem Gesetz des “höher, schneller, weiter” zu gehorchen scheint, fragt man sich, ob eine derart provokante Form, langfristige Unternehmensziele zu formulieren, nicht kontraproduktiv zu den Bemühungen der Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit ist. Experten sind vom Gegenteil überzeugt und glauben an die positive Wirkung von guten BHAGs. Voraussetzung ist, dass Unternehmen ihre Kernwerte in den BHAGs integrieren und es schaffen, ihre Daseinsberechtigung auf den einfachsten Kern herunter zu brechen, sodass jeder verstehen kann, warum es Sinn macht, dass es sie gibt. Und dabei sollte der Sinn nicht im reinen Profit machen liegen…

Experten – allen voran James C. Collins – glauben, dass Unternehmen, die es wagen einen Zustand auszumalen, der 10 bis 25 Jahre in der Zukunft liegt, damit ihrer Organisation eine klare Orientierung geben. Sozusagen einen Stern am Firmen-Firmament, der alle leitet, motiviert und zu unmöglich geglaubten Veränderungen animiert. So können gute BHAGs den Teamgeist anfeuern und durch eine emotionale Resonanz eine neue Form der Identifikation mit der eigenen Arbeit erzeugen. Ein wahrer Katalysator für eine erfolgreiche Unternehmenskultur.

So kann ein gutes BHAG…

  • …strategische Ziele mit den Kernwerten des Unternehmens verknüpfen
  • …Menschen emotional ansprechen und motivieren
  • …als Leitstern dem Unternehmen in seiner Daseinsberechtigung Orientierung geben und Identifikation mit einem Zukunftsbild stiften
  • …ein kompaktes und einprägsames Statement der Business-Vision liefern
  • …im Recruitment wahre Wunder bewirken
  • …Unternehmen aus ihrem oftmals zu bescheidenen Denken ausbrechen lassen und so zu einer self-fullfilling prophecy beitragen


Wagemutig aber nicht willkürlich

„A true BHAG is clear and compelling, serves as unifying focal point of effort, and acts as a clear catalyst for team spirit. It has a clear finish line, so the organization can know when it has achieved the goal; people like to shoot for finish lines.“

  • Collins and Porras, Built to Last: Successful Habits of Visionary Companies

Wenn Sie ein gelungenes BHAG entwickeln wollen, sollten Sie sich dabei folgende Fragen stellen:

  • Ist Ihr BHAG wagemutig genug, dass es schon fast unrealistisch klingt? (eben: “big, hairy and audacious”)
  • Fühlt es sich so an, als könnte Ihr BHAG zu 70 % erreichbar sein?
  • Ist Ihr BHAG klar und ansprechend formuliert?
  • Müssten für das Erreichen Ihres BHAGs die aktuellen Kompetenzen Ihres Unternehmens erweitert werden?
  • Ist Ihr BHAG messbar?
  • Ist Ihr BHAG konsistent mit der Unternehmensstrategie verknüpft?
  • Zeichnen Sie mit Ihrem BHAG gedanklich einen Zustand, der mindestens 10 wenn nicht sogar 25 bis 30 Jahre in der Zukunft liegt?

Wenn Sie auf all diese Fragen mit “Ja” antworten können, dann können Sie mit Fug und Recht behaupten, dass Sie ein big hairy audacious goal formuliert haben. Dabei kann es ein zielgerichtetes oder kompetitives BHAG sein. Darüber hinaus können Sie mit Ihrem BHAG einem Vorbild nacheifern oder Ihren eigenen transformativen Wandel adressieren.


Auf der Spur zur optimalen Softwarelösung

Soweit so gut. Doch kann ein BHAG auch einen Mehrwert haben, wenn man vor der Herausforderung steht, Nachhaltigkeit in die Unternehmensprozesse zu integrieren? Was den kulturellen Wandel betrifft, der für eine Integration von Nachhaltigkeit im Unternehmen erforderlich ist, kann ein oder mehrere BHAGs als Leitstern(e) zum Einsatz kommen (siehe “BHAG als Leitstern am Firmen-Firmament”). Sie geben den Mitarbeitern die notwendige Sinnhaftigkeit und damit Motivation für den bevorstehenden Wandel in Strukturen, Prozessen und Entscheidungen.

Auf der Prozessebene, wo auch im Bereich Nachhaltigkeit der Bedarf nach Softwareunterstützung immer größer wird, kann ein BHAG ebenso hilfreich sein. Entscheidet man sich als Unternehmen für eine Software, beinhaltet dieser Entscheidungsprozess auch immer eine Art Assessment der bestehenden Software-Infrastruktur, der Prozesse und der damit resultierenden Anforderungen für das neue System. Dabei sollte man durchaus auch schon einen Blick in die Zukunft werfen und sich fragen: Welche Anforderungen haben wir heute noch nicht, könnten aber zukünftig relevant sein? Einige Experten empfehlen an dieser Stelle, dass Sie big hairy audacious goals bestimmen. Denn nur zu gut kennt man Aussagen wie “Das können wir nicht in einem System abbilden” oder “Das wird niemals funktionieren, wie wir uns das vorstellen”. Indem Sie nun über die BHAGs als zugespitzte Anforderungen an Ihre neue Softwarelösung nachdenken (siehe Wagemutig aber nicht willkürlich”), können Sie schon im Auswahl- und Customize-Prozess diese gedanklichen Hürden aus dem Weg räumen, die Sie davon abhalten könnten, etwas Transformatives zu wagen.

Und man kann durchaus behaupten, dass eine vollständige Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Unternehmensprozesse ein transformatives Vorhaben darstellt.

Webinar-Hinweis:
Erfahren Sie mehr über den unternehmerischen Mehrwert von BHAGs, wie Sie Ihr BHAG ausfindig machen können und wie Sie mit geeigneten Softwarelösungen seine Messbarkeit sicherstellen.Nehmen Sie am Webinar “Mit BHAG mutige nachhaltige Unternehmensziele wagen.” von WeSustain und Sustainalize teil.

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10 Aug 2018

18. Oktober 2018, 13.00 bis 17.00 Uhr
MS-Weitblick am Sapporobogen
Sapporobogen 6-8, 80805 München

Seit vergangenem Jahr müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen nichtfinanzielle Informationen veröffentlichen. Für manche stellt die CSR-Berichtspflicht mit ihren Konsequenzen eine neue, mit großem Aufwand verbundene Herausforderung dar, andere dagegen meistern seit Jahren schon freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung auf höchstem Niveau.

Klar, wer sich mit Nachhaltigkeit noch nicht so auskennt, für den sind Bestimmung von Risiken und Wesentlichkeit, Auswahl und Messbarkeit von Leistungsindikatoren sowie Integration von CSR-Aspekte in die Organisation und ihre Managementsysteme eine noch schwer überschaubare Aufgabe. Doch hier können erprobte Partner und bewährte Software unterstützen.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein, von unserem Wissen und unseren Erfahrungen zu profitieren und von anderen Unternehmen zu lernen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Eine detaillierte Anfahrtsskizze finden sie hier. (zum Vergrößern klicken)

Für Rückfragen und zur Registrierung wenden Sie sich bitte an: 
niclas.schwarz@wesustain.com