Jasmin Gianferrari

Jasmin Gianferrari ist seit 2014 Projektassistentin für Kommunikation & Marketing bei IWB. Uns erzählt sie von ihrer Arbeit, den Herausforderungen sowie den Zielsetzungen und wie die ESM den Arbeitsprozess unterstützt.

Frau Gianferrari, wie sind Sie zum Thema Nachhaltigkeit gekommen?
Ich arbeite bei IWB in der Abteilung Kommunikation & Marketing. Wir sind das Basler Unternehmen für Energie, Trinkwasser und Telekom. Das Thema Nachhaltigkeit wird von der Abteilung Kommunikation & Marketing zentral koordiniert und gesteuert.

Mit welchen Kernthemen beschäftigen Sie sich in Ihrer Position im Bereich der Nachhaltigkeit bei IWB?
Da wir ein mittelgroßes Unternehmen mit rund 820 Mitarbeitenden sind, betreuen bei uns zwei Personen das Thema Nachhaltigkeit. Wir investieren je rund 50 Prozent unserer Arbeitszeit für das Nachhaltigkeitsmanagement. Das führt dazu, dass ich mich mit vielen unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen beschäftige, welche IWB zusammen mit ihren Stakeholdern im Rahmen einer Relevanzanalyse priorisiert hat. Unsere priorisierten Handlungsfelder sind Reduktion des CO2-Ausstoßes, IWB als Arbeitgeberin, 100% erneuerbarer Strom aus Eigenproduktion, Innovation & Produktentwicklung, Energieeffizienz, Natur- & Artenschutz und Zertifizierung von Anlagen.

Was macht Ihre Aufgabe für Sie interessant, was motiviert Sie?
IWB ist ein Querverbundunternehmen, das heißt, wir decken als Stadtwerk verschiedene Sparten wie Strom, Fernwärme, Bio- und Erdgas, Trinkwasser, Telekom und Dienstleistungen ab. In vielen Sparten sind wir für die gesamte Lieferkette verantwortlich – von der Produktion über die Verteilung, also die Netze, und die Abrechnung. Diese Vielfältigkeit macht das Thema Nachhaltigkeit bei IWB sehr interessant. Wir können als Energieversorgungsunternehmen einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Nachhaltigkeit heißt für mich, in die Zukunft zu blicken. Es motiviert mich, mit meiner Arbeit einen kleinen Beitrag für zukünftige Generationen zu leisten.

Warum ist die Arbeit des CSR-, bzw. Nachhaltigkeitsmanagers aus Ihrer Sicht so wichtig?
Das sehe ich am Beispiel von IWB sehr gut. Das Unternehmen ist schon seit vielen Jahren nachhaltig unterwegs, aber einzelne Engagements wurden nicht koordiniert und es fehlten verbindliche Nachhaltigkeitsziele. Mit dem Aufbau eines zentralen Nachhaltigkeitsmanagements, mit welchem wir vor rund 1,5 Jahren angefangen haben, konnten wir die Engagements koordinieren, Ziele festlegen und neue Themen aufgreifen.

Welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen begegnen Sie im Arbeitsalltag?
Das Positive kann ich vorwegnehmen: Sowohl bei unserer Geschäftsleitung als auch bei den Mitarbeitenden stoßen wir mit unseren Anliegen auf offene Ohren. Die Herausforderung ist es, die verschiedenen Themen gleichzeitig voranzutreiben, die Übersicht zu behalten und vor allem auch Daten und Entwicklungen zu sammeln und zu reporten.

Welche Veränderungen wünschen Sie sich diesbezüglich für die Zukunft?
Da wir uns seit eher kurzer Zeit mit dem Nachhaltigkeitsmanagement beschäftigen, liegt es in unseren eigenen Händen, unsere Prozesse und die Datenerhebung zu verbessern. Mit WeSustain haben wir einen Partner, der uns dabei unterstützt.

In welcher Weise erleichtert eine Enterprise Sustainability Management (ESM)-Software Ihre konkrete Arbeitssituation?
Die Datenerfassung erfolgte bei uns bis zur Einführung der ESM über eine Excel-Tabelle. Diese mussten wir als einzelne Tabellenblätter an die zuständigen Bereiche schicken und zurückfordern. Wir haben mit der ESM eine Gesamtübersicht und bessere Kontrollmöglichkeiten, da die Daten immer von mindestens zwei Personen geprüft werden müssen und wir sehen, wer sich bei der Erfassung in welchem Freigabeschritt befindet. Zudem ermöglicht es die ESM, verschiedene Reportings zu erstellen und den Stand der Zielerreichung zu überwachen.

Welche Vorteile sehen Sie persönlich für die Arbeit im Team?
Es können mehrere Personen gleichzeitig auf die Plattform zugreifen und alle Daten sind zentral an einem Ort gespeichert. Über die Chatfunktion können Fragen direkt beantwortet und von allen Teammitgliedern eingesehen werden. Das erleichtert die Kommunikation enorm.

Inwiefern könnte eine Nachhaltigkeits-Software zur Akzeptanzsteigerung für Ihren Bereich beitragen, bzw. inwiefern hilft sie bereits in Ihrem Unternehmen?
Die Einführung der Plattform signalisierte gegenüber unseren Mitarbeitenden, dass wir das Nachhaltigkeitsmanagement professionell angehen und unsere Prozesse verbessern. Das Reporting von Daten ist zentral, um die Zielerreichung verfolgen zu können.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Unterstützung!